Integration der Quartiere

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Foto: D. Laubner

Ein zentrales Element der nachhaltigen sozialen Stadtentwicklung ist die Einbindung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Ein Projekt mit den Dimensionen der Tempelhofer Freiheit kann nur behutsam und schrittweise entwickelt werden. Bereits die Schließung des Flughafens und die Eröffnung des Tempelhofer Parks im Mai 2010 hatten Einfluss auf die Dynamik innerhalb der umliegenden Quartiere, vor allem in Nord-Neukölln. Das Leitbild muss diese Veränderungen berücksichtigen.

Die Bürgerinnen und Bürger sollen in die neuen Entwicklungen einbezogen werden, ohne dass dabei die gesamtstädtische Perspektive dieses besonderen Areals vergessen wird. Entlang der Oderstraße kann sozial-verträglicher Wohnungsbau entstehen, der eine Brücke zum vorhandenen Stadtquartier Schillerpromenade schlägt.

 

Die benachbarten Kitas und Schulen sollen mit unterschiedlichen Bildungsprojekten vernetzt werden, mit dem Ziel, den Kindern und Jugendlichen eine berufliche Perspektive zu geben. Ein "Lernort Tempelhofer Freiheit" für die Bewohnerinnen und Bewohner kann zu einer behutsamen Entwicklung und Integration der Quartiere beitragen. Die Pionierprojekte im Bereich der Oderstraße stehen unter dem Motto: "Neuköllner Nachbarschaften" und sind ein erster Schritt in diese Richtung. Integration der Quartiere bedeutet auch die Reintegration des ehemaligen Flughafenareals in den gewachsenen Stadtraum. Fast 100 Jahre lang war dieses Gebiet für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Stadt soll in den freien Raum hineinwachsen.

 

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