Dialog der Religionen

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Eine zentrale Herausforderung für die Metropolen des 21. Jahrhunderts ist das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen. In unmittelbarer Nachbarschaft der Tempelhofer Freiheit befinden sich zahlreiche christliche Kirchen sowie Berlins größte Moschee. In der Hasenheide entsteht der Sri-Ganesha-Hindu-Tempel.

Seit einigen Jahren arbeiten die Vertreter der verschiedenen Religionsgemeinschaften an gemeinsamen Projekten und Begegnungen. Die Tempelhofer Freiheit wird dabei zu einem Zentrum des Interreligiösen Dialogs. Katholiken, Protestanten, Juden und Moslems wollen den Verein "Religion auf dem Tempelhofer Feld" gründen. Eine Vereinsgründung dieser Art, von Anfang an interreligiös geplant und gleichberechtigt strukturiert, wäre einzigartig in Berlin und könnte einen wichtigen Betrag zu einem konstruktiven und friedlichen Umgang der Religionen leisten.

 

Die Vision des Vereins in Gründung ist ein Bildungs- und Begegnungszentrum, das den Dialog zwischen den Religionen ermöglichen und auch nicht-religiöse Menschen ansprechen soll. Ein Ort, um gesellschaftspolitisch relevante Diskussionen aus einer religiösen Weltsicht heraus zu führen. Ein „Zentrum für Religion und Gesellschaft“ wäre in dieser Form einzigartig in ganz Deutschland.

 

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Auf dem früheren Flughafenareal entwickelt sich eine urbane Parklandschaft. Die Weite bleibt auch in Zukunft erhalten.