Stadt trifft Acker. Garten trifft Kunst.

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Stadtacker/ StattAcker

Das Pionierprojekt Stadtacker/StattAcker realisiert  mit breiter Beteiligung ein gemeinnütziges Ausstellungsprojekt.

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Der vorhandene Freiraum soll in einen Kunst- und Nutzacker umgewandelt werden. 10 Arbeitssuchende aus dem künstlerischen bzw. gärtnerischen Bereich haben zunächst 12 Monate Zeit, um eine Projektidee zu entwickeln und eigenverantwortlich umzusetzen.
Für das Projekt „Stadtacker/StattAcker“ bietet die Tempelhofer Freiheit als Schnittstelle zwischen Stadt und Natur ideale Bedingungen: Als zukünftiges Zentrum für Kultur und Innovation ermöglicht der Park die Entwicklung und Erprobung neuer urbaner Strukturen, die auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und erneuerbaren Energieformen basieren. Auf dieser „Bühne des Neuen“ kann interaktiv eine Verbindung zwischen Stadt und Natur künstlerisch präsentiert werden.


Thematisch hat sich das Projekt dafür entschieden, unter anderem die Leitgedanken des „Urban Farming“, „Transition Town“ oder „Permakulturen“ zu bearbeiten. Leitsätze sind Nachhaltigkeit, Vielfalt (Biodiversität statt Monokultur), Optimierung statt Maximierung und Kooperation statt Konkurrenz. Gläserne Kästen, in denen natürliche Kreisläufe nachgebaut werden, sind eine Idee. Vergessene Kulturpflanzen und ihre Bedeutung sollen hervorgehoben werden. Wir planen, mit bewachsenen Skulpturen zu arbeiten und Lehm als multifunktionaler Naturbaustoff soll ins Zentrum gerückt werden. Es wird versucht, ausschließlich mit Naturstoffen beziehungsweise nachwachsenden Ressourcen zu arbeiten und ihre Bedeutung hervorzuheben. Wünschenswert wäre ebenfalls ein Projekt mit erneuerbaren Energien auf der Fläche zu implementieren.
Eingeladen sind dabei alle die mitmachen wollen! Künstler sind eingeladen zu den oben genannten Themen zu arbeiten. Jeder kann mit gärtnern oder werken!


Es wird eine kleine Bühne geben mit Kulturprogamm zum Thema. Die Philosophie der Permakulturen versucht alle Lebewesen zu integrieren. Deshalb soll es auch die Möglichkeit für Menschen mit körperlichen Einschränkungen geben, sich aktiv zu beteiligen. Geplant sind Hochbeete für RollstuhlfahrerInnen und ein Riechgarten für Menschen mit einer Sehbehinderung.

Pionier: Albatros gGmbH

Die Albatros gGmbH ist ein gemeinnütziger Träger, der auch im künstlerischen Bereich Arbeits- und Beschäftigungsmaßnahmen umsetzt und die individuelle berufliche Integration und Qualifizierung der Künstler verfolgt.


Als Strukturträger bietet die Albatros gGmbH darüber hinaus psychisch beeinträchtigten und sozial benachteiligten Bürgerinnen und Bürgern aus Berlin vielfältige Hilfen. Die Albatros gGmbH kann dabei auf ein großes Netzwerk aus Beratungsstellen, betreuten Wohnformen, Tagesstätten und Zuverdienstmöglichkeiten zurückgreifen.

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Picture credit: Lichtschwärmer

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